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AllgemeinWettbewerbe

Vom Osmosekraftwerk bis zur Grauwasseraufbereitung

By 27. Dezember 2025No Comments

Bundesfinale des BundesUmweltWettbewerbs 2025 in Recklinghausen

Beim Bundesfinale des 35. BundesUmweltWettbewerbs (BUW) präsentierten junge Forscherinnen und Forscher ihre Umweltprojekte in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) in Recklinghausen. Aus insgesamt 266 Projektarbeiten von 661 Teilnehmenden im Alter von 10 bis 20 Jahren wählte die Jury herausragende Arbeiten aus, die sich durch Kreativität, wissenschaftliche Arbeitsweise und ökologische Handlungsorientierung auszeichneten.

Zwei Hauptpreise mit geographischem Bezug

Ein Hauptpreis im BUW I (10–16 Jahre) ging an Tim Peplinski für sein Projekt „Das Osmosekraftwerk – ein grüner Energielieferant für die Zukunft“. Er entwickelte ein funktionierendes Modell zur emissionsfreien Energiegewinnung auf Basis des Osmoseprinzips und zeigte dessen Potenzial als wetterunabhängige Energiequelle.

Im BUW II wurden Benjamin Rüdiger und Lorenz Schwarz für ihr Projekt „Duschen rettet die Welt – Grauwasseraufbereitung leicht gemacht“ ausgezeichnet. Sie entwickelten eine kompakte Anlage, die Dusch- und Badewasser aufbereitet und für die Toilettenspülung nutzbar macht – eine kostengünstige Lösung zur Einsparung von Trinkwasser im Haushalt.

Sonder- und Förderpreise

Mehrere Sonderpreise würdigten Projekte mit besonderem geographischem Bezug, darunter Arbeiten zur Müllvermeidung an Schulen, zur energieeffizienten Gebäudegestaltung sowie zur Reduktion medizinischer Abfälle. Ergänzt wurden diese durch Förderpreise für Projekte zu Themen wie Moore als CO₂-Speicher, nachhaltige Landschaftsentwicklung, Flussräume und Fassadenbegrünung.

Nächste Wettbewerbsrunde bereits gestartet

Die Wettbewerbsrunde 2025/26 hat bereits begonnen. Teilnehmen können junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren aus Schulen, Jugendgruppen sowie Freiwilligendiensten (FÖJ/BFD).
Einsendeschluss: 15. März 2026.

Weitere Informationen, Projektbeispiele und Anmeldung unter:
www.buw-home.de

Bildunterschriften:

1. Der Geschäftsführer des BUW, Dr. Marc Eckhardt, bei der Begrüßungsansprache; Copyright: BUW – IPN/Simon Skrzypczak; 2. Holger Voigt (Geschäftsführer von Geoscopia Umweltbildung bei seinem Festvortrag; Copyright: BUW – IPN Simon Skrzypczak; 3. Tim Peplinsky erhielt für seine Ausführungen über das Osmosekraftwerk einen Hauptpreis in BUW I. Das Foto zeigt ihn bei der BUW-Jurytagung im Juni in Kiel. Copyright: BUW – IPN Simon Skrzypczak; 4. Benjamin Rüdiger und Lorenz Schwarz erhielten für ihre Arbeit über die Grauwasseraufbereitung einen Hauptpreis in BUW II; Copyright: BUW – IPN Simon Skrzypczak; 5. Dr. Susanne Eich (stellv. Juryvorsitzende BUW I), Bonita Junge (Landesbeauftragte Bayern) sowie Sophia Schmidt und Sarah Vohler bei der Verleihung eines Sonderpreises für die Arbeit über Papierhandtücher; Copyright: BUW – IPN Simon Skrzypczak; 6. Ein weiterer Sonderpreis ging an Tim Lautenschläger und Yuri Yokota für ihre Arbeit  über Klimaanpassung an Gebäuden; links Dr. Susanne Eich (stellv. Juryvorsitzende  BUW I) und rechts Bonita Junge (Landesbeauftragte Bayern); Copyright: BUW – IPN Simon Skrzypczak