Bundesfinale des BundesUmweltWettbewerbs 2025 in Recklinghausen
Beim Bundesfinale des 35. BundesUmweltWettbewerbs (BUW) präsentierten junge Forscherinnen und Forscher ihre Umweltprojekte in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) in Recklinghausen. Aus insgesamt 266 Projektarbeiten von 661 Teilnehmenden im Alter von 10 bis 20 Jahren wählte die Jury herausragende Arbeiten aus, die sich durch Kreativität, wissenschaftliche Arbeitsweise und ökologische Handlungsorientierung auszeichneten.
Zwei Hauptpreise mit geographischem Bezug
Ein Hauptpreis im BUW I (10–16 Jahre) ging an Tim Peplinski für sein Projekt „Das Osmosekraftwerk – ein grüner Energielieferant für die Zukunft“. Er entwickelte ein funktionierendes Modell zur emissionsfreien Energiegewinnung auf Basis des Osmoseprinzips und zeigte dessen Potenzial als wetterunabhängige Energiequelle.
Im BUW II wurden Benjamin Rüdiger und Lorenz Schwarz für ihr Projekt „Duschen rettet die Welt – Grauwasseraufbereitung leicht gemacht“ ausgezeichnet. Sie entwickelten eine kompakte Anlage, die Dusch- und Badewasser aufbereitet und für die Toilettenspülung nutzbar macht – eine kostengünstige Lösung zur Einsparung von Trinkwasser im Haushalt.
Sonder- und Förderpreise
Mehrere Sonderpreise würdigten Projekte mit besonderem geographischem Bezug, darunter Arbeiten zur Müllvermeidung an Schulen, zur energieeffizienten Gebäudegestaltung sowie zur Reduktion medizinischer Abfälle. Ergänzt wurden diese durch Förderpreise für Projekte zu Themen wie Moore als CO₂-Speicher, nachhaltige Landschaftsentwicklung, Flussräume und Fassadenbegrünung.
Nächste Wettbewerbsrunde bereits gestartet
Die Wettbewerbsrunde 2025/26 hat bereits begonnen. Teilnehmen können junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren aus Schulen, Jugendgruppen sowie Freiwilligendiensten (FÖJ/BFD).
Einsendeschluss: 15. März 2026.
Weitere Informationen, Projektbeispiele und Anmeldung unter:
www.buw-home.de






Bildunterschriften:
nkett nahmen Herr Hedrich und Herr Schlitt das Preisgeld in Höhe von 3000,-€, die einer Bronzestatuette („Die schöne Gaia“) sowie die Bronzeplakette entgegen.